Kunst im öffentlichen Raum

Bümpliz / Bethlehem

 

 

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Inventar der Kunst im öffentlichen Raum
 
Für das «Tram Bern West», das ab 2010 die städtischen Tramlinien bis Bümpliz und Brünnen verlängern wird, muss das Werk «Kunstgarten» von George Steinmann geopfert werden. Die Kunstachse-Steuergruppe wendete dieses Dilemma in eine Frage: Wird Kunst im öffentlichen Raum eigentlich für die Ewigkeit errichtet oder müsste sie – zum Beispiel vor dem Hintergrund städtebaulicher Entwicklung – nicht von Zeit zu Zeit überdacht werden? Für diese Frage hat die Steuergruppe Peter Schneemann, Professor für Gegenwartskunst an der Universität Bern, interessiert, und dieser hat ein Proseminar ausgeschrieben mit dem Titel: «Kunst für Bümpliz – Bedingungen, Projekte und Probleme von Kunst im öffentlichem Raum». Unterdessen arbeitet ein Team von Studenten und Studentinnen an der Inventarisierung aller bestehenden Kunstwerke von Bümpliz. «Dabei orientieren wir uns», hat Schneemann in der Ausschreibung des Proseminars vorgegeben, «am aktuellen Diskurs zur Kunst im öffentlichen Raum und gliedern die Arbeiten entlang von Begrifflichkeiten wie Ortsspezifität, Kontext und Partizipation». Die Inventarisierung ist im Gang.
  > Kunst im öffentlichen Raum Bümpliz, Berner Zeitung vom 09-10-07 ...